{"id":45,"date":"2013-08-08T02:14:03","date_gmt":"2013-08-08T00:14:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krackruegge.de\/?p=45"},"modified":"2013-08-17T23:08:24","modified_gmt":"2013-08-17T21:08:24","slug":"irgendwo-im-nirgendwo-oder-wo-schafe-sind-ist-leben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.krackruegge.de\/?p=45","title":{"rendered":"Irgendwo im Nirgendwo oder \u201eWo Schafe sind, ist Leben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Es ist sp\u00e4t geworden, daher nur ein kurzer Text und keine Bilder. Endlich richtiges isl\u00e4ndisches Wetter. Graue Wolken machen uns den Abschied aus Reykjavik leicht. Zum Abschied g\u00f6nnen wir uns richtige Br\u00f6tchen und nehmen auch ein richtige Vollkornbrot vom B\u00e4cker mit \u2013 der Unterschied zu Toastbrot ist erstaunlich gering.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Br\u00f6tchenwahl sollte sich jedoch als Gl\u00fccksgriff erweisen. Hatte ich beim Aufstehen noch an unsere Alpentouren gedacht und Sandra gefragt, ob ich ihr ein Finschgauer mit bringen soll, war ich sprachlos, als sich das K\u00f6rnerbr\u00f6tchen im Mund tats\u00e4chlich in ein Br\u00f6tchen mit K\u00fcmmel verwandelte. Da waren vermutlich Elfen im Spiel. Wie sollte sonst K\u00fcmmel an ein K\u00f6rnerbr\u00f6tchen kommen.<\/p>\n<p>Wir erlauben uns, da das Navi nicht navigiert, ein zwei Schlenker durch Reykjavik bevor wir auf die Ringstra\u00dfe in Richtung Vik aufbrechen. Am Abend hatten wir beschlossen unsere Reise gegen den Uhrzeigersinn zu starten, auch um die M\u00f6glichkeit zu wahren meine Arbeitskollegin zu treffen. Auf dem Weg machen wir an einem Bonus halt und decken uns f\u00fcr unsere erste Hochlandquerung mit Lebensmitteln ein.<\/p>\n<p>Der Himmel bleibt bedeckt und wir erleben den vom Meer aufziehenden Regen als eine besondere Kulisse, die sich Island f\u00fcr unseren Besuch beim Flugzeugwrack in der N\u00e4he von Vik ausgedacht hat. Am Wrack laden wir noch zwei Franzosen ein, die die Wanderstrecke etwas untersch\u00e4tzt haben. Wieder im Auto holt uns der Regen ein und wir sind uns nicht sicher, ob wir bei diesem Wetter wirklich einen Abstecher zum Dyrolay machen sollten. Kalt und Regen hatten wir auch im November 2009 schon. Wir wagen es trotzdem und sind von der Anfahrt \u00fcberrascht. War es uns damals im kleinen Yaris wie ein gro\u00dfes Abenteuer vorgekommen mit Fahrt \u00fcber einen \u00fcberfluteten Damm, liegt es heute nicht nur am Bremach, dass wir uns wie auf einer Autobahn f\u00fchlen. \u00dcberall geteert.<\/p>\n<p>Wir werden f\u00fcr unseren Entschluss belohnt und es klart mit unserer Ankunft auf und wir d\u00fcrfen im trockenen die Vogelfelsen und das Teufelsauge bewundern. Als wir bei beginnenden Regen wieder in den Bremach steigen wollen, kommt ein Bamberger Hanomag auf den Parkplatz. Auf dem R\u00fcckweg vom Flugzeug hatten wir den auffallend Orangen Hanomag schon gesehen und gewunken. Jetzt kommen die beiden Reisenden auf uns zu: \u201eIhr seid der Bruder und seine Frau. Mai, wir haben euren Bruder und die Familie getroffen. Bestellts sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe.\u201c Haben wir hiermit getan.<\/p>\n<p>Von kleineren Schauern begleitet geht unsere Fahrt auf der Ringstra\u00dfe weiter, hinter Vik wollen wir in Richtung F208 abbiegen, um nach Landmanalaugar zu kommen. Ein umgekippter Tankzug auf der Ringstra\u00dfe zwingt uns zu einer Pause. Als zumindest der Anh\u00e4nger wieder steht, (WETTEN, DASS drei Bauern aus Island es mit ihren Traktoren schaffen einen vollen Tanklastzug innerhalb von f\u00fcnf Minuten wieder aufzurichten.) werden wir an der Unfallstelle nach ca. 40 Minuten vorbei gelassen.<\/p>\n<p>Mit vollem Tank und reduzierten Luftdruck gehen wir auf unsere erste F-Piste. Am Ende waren wir zu lange unterwegs, haben 22 Furten durchfahren und kommen zu dem Schluss das Landmanlaugar zwar sch\u00f6n, aber kein richtiger Knaller zum \u00dcbernachten ist. Immerhin hatten wir unser erstes Bad in einem nat\u00fcrlichen \u201eHot-Pot\u201c. Morgen wollen wir auf der F910 zur Askia fahren, dann hat Sandra endlich ihr schwarzes Island. Ist ja doch alles sehr Gr\u00fcn hier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist sp\u00e4t geworden, daher nur ein kurzer Text und keine Bilder. Endlich richtiges isl\u00e4ndisches Wetter. Graue Wolken machen uns den Abschied aus Reykjavik leicht. Zum Abschied g\u00f6nnen wir uns richtige Br\u00f6tchen und nehmen auch ein richtige Vollkornbrot vom B\u00e4cker mit \u2013 der Unterschied zu Toastbrot ist erstaunlich gering.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46,"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45\/revisions\/46"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.krackruegge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}